Filmpremiere am Ruperti-Gymnasium


Am Donnerstag, den 13.1.2011 präsentierte das P-Seminar Französisch der Q12 in der Mensa seinen Kurzfilm „Dîner dans le noir“, das Produkt der gut einjährigen Arbeit aller Seminarteilnehmer.

Simone Krischke und Silvia Stark führten die rund 80 geladenen Gäste, darunter die Hauptsponsoren des Films sowie den externen Experten Jakob Haller, seines Zeichens Regisseur an den Landshuter Kammerspielen und die angeworbenen Schauspieler der Kabarettgruppe Sepp Hager & Freunde und einige interessierte Schüler durch den Abend.
Die Gäste wurden mit Sekt und selbst zubereiteten Häppchen verköstigt, bevor die beiden Moderatorinnen einen kurzweiligen Rückblick auf den Projektverlauf gaben und Verena Siegert und Verena Kufer über die Intention des Films informierten. Das vierköpfige Autorinnen-Team wollte einen Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft leisten, indem es bekannte Klischees überzeichnet darstellte und eine ungewöhnliche Variante zur Überwindung von Vorurteilen aufzeigte.
Das Publikum zeigte sich begeistert von der schauspielerischen Leistung von Verena Kufer und Florian Wapler, die ein junges französisches Paar darstellten, das im tiefsten Oberbayern, nämlich in Grünbach, ein Wirtshaus übernimmt.  Die daraus resultierenden Umstellungen auf der Speise- und Getränkekarte rufen den Unmut der Stammtischbesucher hervor. Sepp Prambs und Fritz Mayer zeigten sich als überzeugende Wortführer der Ur-Bayern, denen sich Robert Gantenhammer, Felix Rossberg, Robert Schatz und Moritz von Stetten als eher wortkarge, aber trinkfeste Stammtischbrüder anschließen. Simone Krischke als Maria gelingt es, als zweisprachiges Bindeglied zwischen den Nationen die Wogen zu glätten und die Handlung zu einem guten Ende zu führen.
Die schauspielerische Leistung der Laiendarsteller ist durchwegs begeisternd, wobei die Routine der „alten Theaterhasen“ Sepp Prambs und Fritz Mayer deutlich zum Tragen kommt.
Florian Wapler war die perfekte Besetzung für den französisch-sprechenden Koch, und auch Verena Kufer hatte sich einen überaus charmanten französischen Akzent zugelegt.
Verständnisprobleme gab es für das Publikum nicht, da der Film voll untertitelt und dadurch sowohl für deutsche als auch französische Zuschauer zu verstehen ist.
Dem Seminar gebührt große Anerkennung für diese Leistung unter der Leitung von Frau Forstner-Hirn, da das zwölfköpfige Team alle anfallenden Arbeiten vor, während und nach dem Dreh selbst meisterte und sich die gelungene Premierenfeier wohl verdient hat.

Margit Forstner-Hirn